Teigtaschen mit Fleischfüllung: Pierogi z miesem

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Könnt ihr euch noch an meine Kartoffelklöse vor 2 Wochen erinnern?
Es ist etwas Fleischfüllung übrig geblieben und die habe ich meinen Eltern dann „gemopst“, um dieses Wochenende Teigtaschen draus zu machen.
So spart man sich Arbeit 😉
Einfach eingefroren, gestern Nacht herausgenommen und heute wieder verwendet…

Ich liebe Teigtaschen in allen Variationen. Gerade in Polen gibt es SIE überall… Mit Fleisch, mit Weißkraut, mit Pilzen, mit einer Kartoffel- Frischkäse- Füllung, Erdbeeren, Blaubeeren… Allesamt super lecker 🙂
Bei jedem Besuch im Heimatland muss meine Oma dran glauben: Teigtaschen mit der Kartoffel- Frischkäse- Füllung müssen sein… Meine Favoriten 🙂

Für die Fleischfüllung einfach auf das Rezept „Mit Fleisch gefüllte Kartoffelklöse“ klicken und los gehts…

Für den Teig braucht ihr lediglich:

200 gr Mehl
50 ml Wasser
50 ml Milch

Alle Zutaten in einer Schüssel mit Knethaken zu einer „Kugel“ mixen.

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Die Kugel formt sich fast automatisch. Ist der Teig zu klebrig, noch etwas Mehl hinzufügen… Hier müsst ihr einfach auf die Konsistenz achten, der Teig sollte an den Händen nicht mehr kleben.
Dann eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben

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und den Teig mit einem Nudelholz ausrollen:

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Ein Glas mit dünnem Rand nehmen und große Kreise ausstechen:

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Die Kreise von der Arbeitsfläche lösen und etwas „auseinander ziehen“, damit die Fleischfüllung Platz findet:

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Jetzt zu Teigtaschen formen und auf einem Geschirrtuch auslegen, damit sie nicht am Untergrund festkleben:

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Nur noch Wasser aufsetzen, salzen, zum Kochen bringen und die Teigtaschen reinschmeißen.
Den Herd runter stellen. Das Wasser sollte nicht mehr kochen, sonst fallen die Teigtaschen auseinander.
Kochzeit nach Gefühl, am besten Eine rausnehmen und kosten, ob der Teig schon fertig ist.

Wir essen diese Teigrtaschen am liebsten mit gebratenen Zwiebeln und etwas Schmand oder griechischem Joghurt.

Schokoladiger geht´s fast nicht: Ganache- Kuchen pur…

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Dieses Rezept stand schon lange auf meiner To- Do- Liste… In einem Blog entdeckt und sofort abgespeichert.
Und da ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, musste ich diesen Ganache- Kuchen unbedingt dieses Wochenende backen…
Ein Wochenende, dass uns über 30 Grad beschehrt und eher nach: „Eisssssssssssssssssssss“ oder „Wassermeloooooone“ schreit…
Aber was soll´s… Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann wird es auch vollzogen 😉
Wie in meinem letzten Beitrag schon erwähnt: „Schokolade geht doch immer…“ 😛

Darf nur nicht zu lange „draussen“ stehen… So schnell es geht im Kühlschrank kühlen, sonst hätte ich die Befürchtung, dass er schmilzt…

Was brauche ich?

Für den Teig und somit für die unterste Schicht:

2 Eier
130 gr Zucker
130 gr Butter
75 gr weiße Schoki
60 gr Mehl

Für die mittlere Schicht:

200 gr Zartbitter- Schoki
200 gr Schlagsahne

Für die oberste Schicht:

200 gr weiße Schoki
100 gr Schlagsahne

Zunächst den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform einfetten.
Um den Teig herzustellen, schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig und lasst in der Zwischenzeit die Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad langsam schmelzen.
Sobald die Eier und der Zucker eine fluffige Masse ergeben, lasst ihr die Schoko- Butter- Masse einfliessen und mixt alles noch einmal schön auf. Das Mehl dazu sieben und alles gut vermischen.
Die fertige Masse in die Springform füllen und ca. 20 min. backen.
Zum Auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Nun hackt ihr die Zartbitter- und die weiße Schokolade getrennt voneinander klein und verteilt diese in 2 Schüsseln.

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Erst machen wir die mittlere Schicht:
200 gr Schlagsahne aufkochen lassen und über die Zartbitter- Schoki gießen. So lange rühren, bis die Schokolade flüssig geworden ist.
Das Ganze könnt ihr mit dem Mixer noch einmal aufschlagen, so dass es luftiger wird.
Kuchenteig aus dem Kühlschrank nehmen und die Schoko- Sahne darüber verteilen.
Zurück in den Kühlschrank und mindestens eine Stunde kalt stellen, bis die Masse fest geworden ist, ansonsten vermischt sich alles…

Für die letzte Schicht erneut 100 gr Schlagsahne aufkochen und über die weiße Schokolade gießen. Gleicher Vorgang wie zuvor.
Vorsichtig auf der dunklen Masse verteilen und am besten über Nacht kalt stellen.

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Wenn ihr den Kuchen anschneiden wollt, das Messer am besten in heißes Wasser eintauchen, dann bleibt die Masse nicht so sehr kleben.

Wer Schokolade mag, wird diesen Kuchen ganz bestimmt lieben…
Um mal Frank Rosin zu zitieren: „Gaumensex“ 😉

Himmlischer Schokoladenkuchen „ganz fix“

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An alle Schokoliebhaber da draußen: Seien wir mal ehrlich… Egal, wie vollgefressen man ist,ein kleines Stückchen Schoki passt doch immer noch rein, oder? 😉

Und wie glücklich uns dieses Stück machen kann…
Also ich gehöre definitv zu den Menschen, die nach einem deftigen Essen immer noch das Bedürfniss verspüren, ein klitzekleines- mini- Stückchen- Schoki zu verdrücken… Das ist das fehlende Puzzle- Stück zum Glücklich sein… 😉
Aber ich leugne nicht, dass ein größeres Stück Schokoladenkuchen nicht auch noch „gehen“ würde… hehe…
Und wenn ihr gerade Lust verspürt, was Schokoladiges zu kredenzen und nicht sooooo viel Vorbereitungszeit habt, dann habe ich für euch das passende Rezept.

Schoko

Für den Teig braucht ihr:

100 gr Vollmilchschoki
100 gr Zartbitter- Schoki
200 gr Butter
180 gr braunen Zucker
4 Eier Größe M
1 TL Vanilleextrakt
130 gr Weizenmehl

Eine Form mit ca. 18 cm Durchmesser

Für den Guss:

100 gr weiße Schoki
50 gr Sahne

Zunächst fettet ihr die Form mit Butter ein und bestäubt sie leicht mit Mehl, damit man den Kuchen besser rauslösen kann.
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.
Wenn ihr eine knackige Oberfläche des Kuchens erreichen wollt, schiebt auf die oberste Schiene ein Backblech, welches die Oberfläche „schützen“ soll.

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Als erstes lasst ihr die Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen und lasst sie leicht abkühlen.
Eier, Vanilleextrakt unf den Zucker schaumig schlagen.
Dann das Mehl hinein sieben und unterheben.
Zum Schluss die Schoko- Butter- Masse eingießen und noch einmal alles schön aufschlagen, dass eine glatte Masse ensteht.
Nur noch in die Backform umfüllen und für ca. 80 – 90 min. in den Backofen schieben.
Die Mitte muss nicht ganz durch sein, ruhig Stäbchenprobe machen.
Bis zum vollständigen Auskühlen in der Form lassen.

Für den Guss die weiße Schoki mit der Sahne über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen und über dem Kuchen verteilen.
Nach Lust und Laune dekorieren oder auch nicht 😉
Viel Spaß beim Nachbacken… Nicht nur Schokolibehabern hat der Kuchen geschmeckt 😉

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Mit Fleisch gefüllte Kartoffelklöse: „Cepeliny z miesem“

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Nachdem ich vor 1,5 Jahren das Nest meiner Eltern verlassen habe und zwischen uns nun 200 km Entfernung liegen, geniesse ich die Wochenenden, an denen ich wieder „zu Hause“ sein kann um so mehr…
Zu Hause bei Mama und Papa schmeckt es doch immer wieder am besten…
Kochen können meine Eltern, oh ja… Seit ich klein bin, gab es jeden Tag was Warmes auf dem Tisch. Ich muss sagen, gegessen habe ich immer gerne, allerdings im Mithelfen war ich nicht so groß 😉
Aber seit mein Interesse am Kochen und Backen gestiegen ist, können wir jetzt gemeinsam in der Küche rumwerkeln…
Wie das für eine polnische Familie so üblich ist, wird alles selbst gekocht, und das schätze ich so sehr an der Küche meiner Eltern. Immer alles frisch und es wird total viel ausprobiert.
Letztes Wochenende war es dann wieder so weit, ich war „zu Hause“ 🙂
Und es wurde verdammt lecker gekocht, gemeinsam 🙂
Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal diese Kartoffelklöse gegessen habe, aber nach einer verlorenen Wette war mein Papa mir ein Essen meiner Wahl schuldig und so sollte es dieses Rezept werden:

Zutaten für die Fleischfüllung:

400 gr Suppenfleisch vom Rind
4 Hähnchenkeulen
4 Möhren
0,5 Sellerieknolle
1 Porree
1 Zwiebel
1,5 TL Salz
2 TL Vegeta

Für später:
Evtl. Sahne oder Schmand
2 Zwiebeln
evlt. Schnittlauch
Öl zum Anbraten
Salz und Pfeffer

Kurz gesagt: Ihr kocht zunächst eine Brühe. Alles in einen großen Topf, mit Wasser übergiessen und ca. 3 Stunden bei mittlerer Hitze kochen.
Brühe könnt ihr anderweitig benutzen, das Fleisch wird jetzt verarbeitet. (Ihr könnt die Fleischmasse auch schon vorher vorbereiten, einfrieren und bei Bedarf auftauen.)

Ihr befreit das Fleisch von den Knochen und jagt es mit 2 Möhren durch den Fleischwolf.
Wenn die Masse zu trocken ist, könnt ihr gerne Sahne oder Schmand hinzufügen.

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Dann bratet ihr die klein geschnitten Zwieblen in Öl an und fügt dann die Fleischmasse und das klein geschnittene Schnittlauch dazu.
Salzen und pfeffern, Masse erstmal zur Seite stellen.

Zutaten für die Kartoffelmasse:

2,5 kg Kartoffeln
2 – 3 EL Kartoffelmehl
Salz
Evtl. 1 Ei
Saft einer Limette

Für die Garnitur:
2- 3 große Zwiebeln
Salz
Öl zum Anbraten

Zunächst die Kartoffeln schälen und bis auf 4 große Kartoffeln kocht ihr die Übrigen, bis sie weich sind.
Die weichen Kartoffeln presst ihr durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel

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und reibt die 4 großen rohen Kartoffeln in eine andere Schüssel

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Diese rohe Kartoffelmasse vom Saft befreien

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dazu am besten in ein Sieb legen und fest ausdrücken. Leicht mit Limettensaft beträufeln, damit sie nicht dunkel werden.
Nun mit den anderen Kartoffeln vermischen, salzen und das Kartoffelmehl hinzugeben. Den Saft, den ihr aus den rohen Kartoffeln ausgepresst habt, könnt ihr weggießen und die Stärke, die sich auf dem Boden gesammelt hat, mit zu der Masse geben.
Sollte die Masse zu wässrig erscheinen (liegt dann an den Kartoffeln) könnt ihr als Bindung noch ein Ei hinzufügen.

Aus der Fleischmasse formt ihr euch schon mal Kugeln und aus der Kartoffelmasse einen Fladen, damit ihr die Fleischkugel damit ummanteln könnt.

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So sehen sie dann fertig aus, sollten die Form eines Zeppelins haben 😉

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Wasser im Topf erhitzen und salzen. Sobald das Wasser heiß genug ist (nicht kochend) könnt ihr die Klöse hineintun. Bei mittlerer Hitze kochen und ganz leicht rühren. Ca. 15 min.
Macht nicht zu viele Klöse auf einmal in den Topf, lieber in 2 Durchgängen kochen.

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Nur noch die Zwiebeln in Ringe schneiden und in genug Öl anbraten, um sie auf den Klösen zu verteilen.

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Bei uns gab es noch einen Rucola- Himbeer- Mozzarella- Salat mit Balsamicodressing dazu.

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Und so sieht das Ganze dann aus:

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Verdammt lecker, vielen Dank Mama und Papa, ihr seid die Besten :-*

Indian taste? Hähnchenpflanzerl mal anders…

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Indian taste? Hähnchenpflanzerl mal anders...

…mit Curryschnecken und Quark- Dip

Wenn mich jemand fragt, welche „Küche“ ich denn bevorzuge, dann ist die Antwort ganz klar: Die Indische…
Mein Lieblingsgewürz? Curry 🙂
Die indische Küche ist einfach so vielfältig und orientalisch, dass der Gang zum Inder immer wieder Genuss pur für mich ist.
Am liebsten esse ich vor dem Hauptgang Bhatura (frittiert) oder Nan (Hefe- Fladenbrot) mit den tollsten Saucen, z.B. Mango- Chutney…
Und dazu gibt es einen fruchtigen Mango- Lassi (Getränk auf Joghurtbasis)…
Hauptspeise? Am liebsten alles mit Hähnchen, Chicken- Curry, Chicken- Korma, Chicken- Mango… Egal ob aus dem Tandooriofen oder der Pfanne…

Wer den Gang zum Inder noch nicht gewagt hat, der hat was verpasst 😉 Also los!

Hier 2 private Fotos als Anregung… Mhmmmm…. Yammieeee 🙂

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Das Rezept für mein orientalisches Mittagessen:

(Je nach Hunger für 3 – 4 Personen)

Für die Pflanzerl:

500 gr Hähnchenbrust
1 altes Brötchen
Milch zum Einweichen des Brötchens
2 Eier
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
indische Gewürze: 1 TL Curry, Koriander, Kurkuma, Paprikapulver, Muskatnuss, Zimt (Prise) und Chilipulver, Salz und Pfeffer
Mehl, da die Bällchen sonst an den Händen kleben bleiben
Schwarze und weiße Sesamsamen
Öl

Für die Curryschnecken:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
2 TL rote Currypaste
Currypulver, Salz, Pfeffer
4 EL Schmand
1 Eigelb zum Bestreichen

Für den Dip:

500 Gr Magerquark
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Currypulver, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Zimt und Muskat
1 EL Honig

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Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Zunächst hackt ihr das Hähnchenfleisch in einem Häcksler klein und fügt dann die Eier und die Zwiebel hinzu. Weiter hacken. Danach den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse jagen und vermischen.
Das Brötchen weicht ihr in etwas warmer Milch ein, zerkrümelt es dann über der Masse und verknetet sie schön. Dann reichlich mit den Gewürzen abschmecken und kleine Bällchen Formen. Am besten stellt man sich einen Teller mit Mehl hin, so dass man die Hände immer wieder darin eintauchen kann, sonst bleibt es kleben…
In den Sesamsamen ummanteln und bei mittlerer Hitze in Öl anbraten.

Für die Curryschnecken rollt ihr den Blätterteig aus.
Schmand, rote Currypaste, Currypulver, Salz und Pfeffer in einem Becher mischen und über den Teig großzügig bestreichen.
Dann von der kürzeren Seite aufrollen und in dickere Scheiben schneiden (ca. 3 cm).
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit verquirltem Eigelb bestreichen und für ca. 15 min. backen.
Sie sollten noch schön weich sein, dennoch durch.

Um den Dip zu machen, schneidet ihr die Zwiebel klein, presst den Knoblauch und vermischt alles mit dem Quark und den Zutaten.

So einfach kann kochen sein.
Denn: Es gibt nicht „nicht kochen können“, sondern meiner Meinung nach nur „nicht kochen wollen“! 😉

Hier ein „Dankeschön“ an Mara (von meinem Liebelingsblog ;)) für die Rezeptidee!

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