Kirsch- Sahne- Kuchen auf Knusperboden mit Marzipandecke

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Nach der mächtigen Schokoladentorte wird es dieses mal leichter und fruchtiger… Jedenfalls gefühlt 😉

Kirschen im Teig sind was Feines! Kaum eine andere Frucht eignet sich so gut zum Backen.
Die kleinen runden Früchtchen sind nicht nur kalorienarm, außerdem stecken in ihnen sehr viele Vitamine und Mineralstoffe.

Auch wenn die Zeit für frische Kirschen leider schon vorbei ist, will ich trotzdem nicht auf sie verzichten…
Gepaart mit Marzipan ergeben sie doch fast wieder einen weihnachtlichen Geschmack 😛

Zutaten:

Boden:

  • 125 gr Butter
  • 100 gr Mehl
  • 100 gr gemahlene Haselnüsse
  • 100 gr Zucker
  • 3 EL gehackte Haselnüsse
  • 2 Tropfen Essig
  • 2 Eiggelb
  • Kirschmarmelade

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Füllung:

  • 2 Eier
  • 100 gr Schlagsahne
  • 5 EL Zucker
  • 4 gehäufte EL Mehl
  • 1/4 TL Weinsteinbackpulver
  • 4 gehäufte EL gemahlene Mandeln
  • 1 Glas Sauerkirschen (vom Saft befreit)

Decke:

  • 200 gr Marzipan
  • 100 gr Mandelblättchen

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Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Alle Zutaten für den Teig (ausser der Kirschmarmelade) mit einem Knethaken zu einer Kugel verkneten. In Frischhaltefolie verpacken und für 30 min. in den Kühlschrank stellen.

Den Teig rund ausrollen und den Boden einer Springform (26 cm) auslegen. Für 10 min. backen.

Herausnehmen, mit der Kirschmarmelade bestreichen und für weitere 5 min. backen.

Für die Füllung Eier mit der Schlagsahne mixen, danach den Zucker dazu rühren.

Mehl, Weinsteinbackpulver und gemahlene Mandeln sanft unterheben. Das Ganze dann auf dem Boden verteilen. Kirschen hineintropfen lassen 😉

Weitere 20 min. backen.

Für die Decke Marzipan mit den Mandelblättchen vermischen (mixen) und über dem Kuchen zerbröseln. Erneut 10 bis 15 min backen.

Jetzt ist er bestimmt fertig 🙂

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Kleine Schokoladentorte mit Walnussboden

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Achtung!!! Achtung!!!

Das ist ein „MUSS“ an alle Schokoladenliebhaber!!!

Diese kleine Torte hat´s echt in sich… Wer hier Kalorien zählt, sollte lieber wegklicken… 😉

Aber wer diese Köstlichkeit liebt, wird da einmal drüber hinweg sehen… Man gönnt sich ja sonst nichts… Schliesslich muss man auch mal die positiven Eigenschaften der Schokolade erkennen: Sie macht glücklich! Nicht nur das, angeblich wirkt sie ja aphrodisierend und steigert sogar die Leistung und die Durchblutung. Manchmal macht sie auch etwas süchtig… 😛

Eigentlich ist sie einer unserer besten Freunde: Wer hilft uns in Stresssituation schon so gut und so oft? Hmmm??? 🙂

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Was benötigt ihr für die süsse Sünde?

Für den Boden (Rezept meiner Oma Gienia 🙂 ), (18 cm Durchmeser):

  • 130 gr gemahlene Walnüsse
  • 5 Eier (Eigelb vom Eiweiß trennen)
  • 6 EL Puderzucker
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver

Für die Schokofüllung und den Überzug:

  • 300 gr weiche Butter
  • 200 Zartbitterschokolade
  • 50 gr Kakao
  • 100 gr Puderzucker
  • 3 EL Mascarpone

Etwas Marmelade (Ich: selbstgemachte Himbeermarmelade von meiner Omi Magda ) zum Bestreichen der Böden.

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Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Eigelb mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die Walnüsse und das Backpulver untermixen. In einer extra Schüssel schlagt ihr das Eiweiß steif und hebt es sehr vorsichtig unter die Walnussmasse.

In die mit Backpapier ausgelegte Backform umfüllen und für 30 min in den Backofen schieben. Dann auf 180 Grad hochdrehen und für weitere 20 min backen. Im Backofen auskühlen lassen.

Schokolade über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen und etwas abkühlen lassen.

Butter mit dem Puderzucker und dem durchgesiebten Kakao aufschlagen. Dann nach und nach die Schokolade untermixen und zum Schluss noch die Mascarpone.

Den fertigen Boden waagerecht in 3 Böden teilen.

Den ersten Boden bestreicht ihr mit Marmelade und verteilt ordentlich die Schokoladenmasse oben drauf. Zweiten Boden aufsetzen und auf die gleiche Weise verfahren. Nun den dritten und letzten Boden platzieren und mit der restlichen Masse bestreichen und dekorieren. Für´s Auge mit silbernen Zuckerperlen bestreuen und im Kühlschrank verstecken… 😛

Am besten schmeckt die kleine Torte am 2. Tag, da alle Aromen noch besser zur Geltung kommen.

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Marzipan- Bratapfel auf Vanillessoße

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Letztens wollte ich mich der Weihnachtsküche ja noch nicht hingeben, aber sie hat mich tatsächlich eingeholt… 😉 Wer kann mir das bei diesem Wetter auch verübeln? Grau, nass, ekelig und kalt!!! Da muss man es sich zu Hause doppelt schön und gemütlich machen…

Mit einem heissen Tee, Kerzenschein und einer „kleinen“ Nascherei kann man es dann doch ganz gut aushalten… Fehlt nur noch die Kuscheldecke und ich kann den Abend geniessen 🙂

Meine „kleine“ Nascherei ist heute der Bratapfel. Er ist nicht nur super schnell vorzubereiten, sondern ist zudem auch noch einfach und vielfältig… Was die Füllung angeht, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich mag es da eher klassisch mit Marzipan und Mandeln, aber Rosinen, Walnüsse, Spekulatius, Quark oder Mohn eignen sich sicherlich genau so gut… Liegt an dir… 😉

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Äpfel (Boskop)
  • 100 gr Marzipan
  • 50 gr Mandelsplitter
  • etwas Zitronen- und Apfelsaft
  • Zimt

Für die Vanillesoße:

  • 125 gr Schlagsahne
  • 1 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Eigelb

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Zunächst das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen. Die Marzipanrohmasse mit den Mandelsplittern verkneten, zu 2 dicken Rollen formen und die Äpfel damit „stopfen“ 😛

In eine flache Auflaufform setzen und mit dem Zitronen- und Apfelsaft beträufeln. Für ca. 25 min. im Backofen braten.

Für die Soße schneidet ihr die Vanilleschote auf und kratzt das Mark heraus. Die Sahne vermischt ihr mit dem Zucker, der Schote und dem Mark und lasst alles aufkochen. Ca. 10 min. ziehen lassen. Das Eigelb verquirlen und mit einem Schneebesen in die Masse einarbeiten. Nun erhitzt ihr die Masse bis kurz vor den Siedepunkt und schlagt sie kräftig mit dem Schneebesen, bis sie anfängt dickflüssig zu werden. Ich püriere sie gerne vor dem Servieren noch einmal mit dem Pürierstab, damit sie etwas fluffiger wird.

Bratapfel auf die Vanillesoße setzen, mit Zimt bestreuen und auf dem Sofa gemütlich machen… Schönen Abend noch 🙂

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Zitronen- Haselnuss- Kuchen mit Zitronen- Zuckerglasur

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Irgendwie konnte ich mich dieses Mal nicht so richtig entscheiden, was ich denn backen möchte… Alle sind schon der Weihnachtsbäckerei verfallen, aber ich wollte noch nicht 😉 Schliesslich haben wir ja erst Mitte November… (Naja, Dominosteine nasche ich jetzt auch schon sehr gerne, aber pssssttt… 😛 )

Wenn noch nicht so richtig weihnachtlich, dann wenigstens doch etwas herbstlich… Immerhin etwas mit Nüssen 🙂

Und wenn ein Kuchen mehr Anteil an Nüssen als an Mehl hat, dann bin ich gerne dabei. So einfach und so schön saftig. Mit der passenden „sauren“ Glasur ein super Team…

Zutaten für den Kuchen:

  • 200 gr Butter (Zimmertemperatur)
  • 180 gr braunen Zucker
  • 4 Eier
  • 50 gr Mehl
  • 250 gr gemahlene Haselnüsse
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Saft und Abrieb von 2 Zitronen

Für die Glasur:

  • 1 Glas Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • Saft aus einer halben Zitrone
  • Haselnüsse zum Dekorieren
  • evtl. Puderzucker zjm Bestreuen

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Backofen auf 180 Grad vorheizen, Boden einer Springform (23 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter schlagt ihr zusammen mit dem Zucker zu einer schaumigen Masse. Dann mischt ihr nach und nach im Wechsel Eier und Mehl hinzu. Zum Schluss hebt ihr die Haselnüsse, Vanillezucker, Saft und Abrieb der 2 Zitronen sanft unter die Masse.

Teig in die Form füllen und ca. 40 min. backen lassen. Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen schon durch ist.

Kuchen im Backofen und die Tür einen Spalt weit offen lassen.

Für die Glasur schlagt ihr den Puderzucker mit dem Eigelb und dem Saft der halben Zitrone auf.

Glasur über den Kuchen laufen lassen und die ganzen Haselnüsse drauf verteilen. Habe den Kuchen zusätzlich mit Puderzucker bestäubt, nur der Ästhetik wegen 😛

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Himbeer- Macarons – Immer noch verliebt :P

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Ich habe Gefallen am Backen der kleinen Köstlichkeiten gefunden…

Auf geht´s in Runde 2!

Dachte mir, was einmal gelingt, klappt auch beim zweiten Versuch… Tatsächlich 🙂 Heute war mir nach „rosa“. Und was passt zu rosa? Himbeeren? Jaaaaaaa…

Dieses Mal verändere ich nichts an den Zutaten, so geübt bin ich dann doch noch nicht. Soll ja nichts schief gehen… 😛

Das Einzige was sich ändert, ist die Farbe und der Geschmack der Füllung. Denn heute wird es fruchtig…

Für die Macaron- Schalen:

  • 72 gr Eiweiß (genau abmessen! Am besten 2 Tage vorher trennen und altern lassen)
  • 20 gr Zucker
  • 150 gr Puderzucker
  • 90 gr fein gemahlene und geschälte Mandeln
  • Lebensmittelfarbe rosa (Pastenfarbe)

Für die Füllung:

  • 200 gr weiße Schokolade
  • 50 gr Himbeeren (tiefgefroren oder frisch)
  • 50 gr Schlagsahne

So: Puderzucker und Mandeln fein durchsieben.

Eiweiß aufschlagen, bis es fest ist. Zucker einrieseln lassen und weiter aufschlagen. Lebensmittelfarbe in rosa einrühren.

Mandelmasse wieder in 4 Teile aufteilen und nach und nach mit einem Holzlöffel in die Eiweißmasse unterheben. So lange, bis eine feine und dickflüssige Konsistenz ensteht.

In einen Spritzbeutel füllen und auf die Macaron- Backmatte aufspritzen.

30 – 60 min. stehen lassen, damit die Macaron- Schalen antrocknen und nachher beim Backen nicht aufplatzen.

Backofen auf 155 Grad vorheizen. Für 15 min. backen und auskühlen lassen.

Während dessen die weiße Schokolade klein hacken, Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Sollte sich die Schokolade bei der geringen Menge an Sahne nicht vollständig auflösen, Schüssel ruhig über ein Wasserbad stellen und so lange rühren, bis sie es getan hat 😉

Himbeeren (falls tiefgefroren, einen Tag vorher aus dem Gefrierfach heraus nehmen) pürieren und durch ein Sieb passieren, damit die ungeliebten Kerne entfernt werden. Zur Schokomasse hinzufügen und verrühren.

Untere Hälfte des Macarons damit bestreichen und mit der oberen Hälfte zusammen setzen.

Et voilà

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Zimtschnecken oder auch: Cinnamon- Rolls

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Wenn es mal sehr schnell gehen soll, dann empfehle ich euch diese Zimtschnecken… Super lecker und soooooo einfach…

Im Mai waren wir ja in Florida und haben die Kette: „Cinnabon“ kennen gelernt. Vor unserer Reise habe ich viele Tipps bekommen, was man unbedingt alles sehen und „probieren“ sollte und Cinnabon stand da ganz oben 🙂

Gesucht und gefunden: In den Universal Studios in Orlando leuchteten dann unsere Augen, als wir „Cinnabon“ entdeckt haben. Eigentlich findet man dort „nur“ die Zimtschnecken und Kaffee, aber diese Zimtschnecken haben es wirklich in sich… Riesen groß und das Frischkäse- Frosting ein Traum. Gerne auch mit Pekanüssen. Wer einmal diese Leckerei intus hat, will immer mehr… 😛

Heute zwar nicht das Original aber auch „delicious“:

Zutaten:

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 30 gr Butter (geschmolzen)
  • Feinen Zucker
  • Zimt
  • Hagelzucker

Backofen auf 180 Grad vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Blätterteig ausrollen und etwa 10 min. stehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und dann den Blätterteig großzügig bestreichen.

Zucker und Zimt nach Belieben und Geschmack auf der Oberfläche verteilen und der Länge nach zusammen rollen.

In gleiche Stücke schneiden und auf das Backpapier legen. Von oben noch etwas leicht mit der geschmolzenen Butter bestreichen, etwas Hagelzucker drüber rieseln lassen und für 15 min. in den Backofen schieben.

Fertig sind die schnellsten, simpelsten und oberleckersten Zimtschnecken… 🙂

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Ich bin verliebt… Meine ersten Macarons :)

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Ehrlich gesagt, habe ich das Machen von Macarons ganz schön lange vor mir her geschoben…. Auf den meisten Seiten/ Blogs liest man doch immer wieder, wie schwierig es sei, dass sie gelingen. Dass man viele Versuche braucht, bis sie so aussehen, wie sie sollen…

Einer meiner Geburtstagswünsche war dann schliesslich eine Macaron- Backmatte und so musste ich mich endlich der Herausforderung stellen…

Mein Fazit: War doch gar nicht so schwer… 😉 Und meiner Meinung nach sehen sie auch noch nach was aus… 😛

Wenn man alle Tipps und Tricks der ganzen Blogger hier befolgt, kann doch fast nichts mehr schief gehen! Oder (?) An dieser Stelle bedanke ich mich nun an alle für die wertvollen Ratschläge…

Also, los geht´s:

Zutaten für die Macarons- Schalen:

  • 72 gr Eiweiß (genau abmessen! Am besten 2 Tage vorher trennen und altern lassen)
  • 20 gr Zucker
  • 150 gr Puderzucker
  • 90 gr fein gemahlene und geschälte Mandeln
  • Lebensmittelfarbe blau und grün (Pastenfarbe)

Zutaten für die Füllung:

  • 100 gr weiße Schokolade
  • 100 gr Vollmilchschokolade
  • 50 gr Schlagsahne

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Puderzucker mit den Mandeln vermischen und gut durchsieben, damit die Macaronoberfläche nachher richtig glatt wird. Den Vorgang könnt ihr gerne wiederholen, dann wird die Masse noch feiner und die Macarons um so schöner 🙂

Das „alte“ Eiweiß schlagt ihr nun steif und lasst dann den Zucker hineinrieseln und schlagt eine Weile weiter. Dann mischt ihr die gewünschte Menge der Lebensmittelfarbe ein, bis ihr eure Wunschfarbe erreicht habt.

Mixer zur Seite stellen. Jetzt wird die Puderzucker- Mandel- Masse nach und nach mit einem Holzlöffel unter das Eiweiß gehoben. Am besten in 4 Teile einteilen, und jedes Teil so lange unterheben, bis eine glatte Masse entsteht. Habt ihr alle 4 Teile untergehoben, sollte die Masse dickflüssig aussehen und fein zerlaufen, wenn man einen Probeklecks macht.

Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die Macaron- Backmatte spritzen. Vorsicht, nicht zu viel, denn die Masse zerläuft noch ein wenig. Wer keine Matte hat, einfach kleine Tupfen auf´s Backpapier spritzen. (Ich muss sagen, ich hatte noch etwas Masse über und habe den Rest auf Backpapier gespritzt. Vom Aussehen her fast keine Unterschiede, allerdings sind die Macarons von der Matte viel weicher geworden, die vom Backpapier eher etwas „knusprig“, deswegen würde ich jederzeit die Matte bevorzugen.)

Wichtig: Jetzt ruhen lassen! 30 – 60 min. antrocknen lassen, damit die Macarons beim Backen keine Risse bekommen.

Den Backofen auf 155 Grad vorheizen und 15 min. backen. Auskühlen lassen und vorsichtig von der Matte lösen.

Für die Füllung hackt ihr die Schokoladen schön klein, kocht die Sahne auf und giesst sie über die Schokolade. So lange rühren, bis sie vollständig geschmolzen ist.

Man kann die fertige Masse in einen Spritzbeutel füllen, oder aber mit einem Löffel auftragen, hat bei mir super funktioniert. Untere Hälfte „bestreichen“ und zusammen setzen.

Ich wünsche euch einen guten Appétit!

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