Schokoladige Löffel zum Verschenken oder selber genießen

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„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“.

Hier geht es doch nur darum, einem lieben Menschen mit einer Aufmerksamkeit eine kleine Freude zu machen. Dafür benötigt man noch nicht einmal einen speziellen Anlass.

Was liegt da bei einem Essensblog näher, als was Essbares zu verschenken? 😉

Diese Löffel kann man entweder genüsslich pur auf der Zunge zergehen lassen oder lässt sie in einem Becher heisser Milch zerschmelzen.

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Für ca. 6 – 9 Löffel: (je nach Größe)

  • 50 gr weiße Schokolade (Gute und leckere Schokoladen verwenden!)
  • 50 gr Vollmilchschokolade
  • 50 gr Zartbitterschokolade
  • Zuckerperlen
  • Zuckerherzen (was das Herz so begehrt)

Jede Schokolade für sich über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen.

Löffel vorbereiten und die Stiele leicht erhöhen, damit die Mulden waagerecht liegen und die Schokolade nicht runterlaufen kann.

Die geschmolzenen Schokoladen vorsichtig auf den Löffeln verteilen und kurz stehen lassen. Mit einem Zahnstocher mit jeweils einer anderen Schokolade Muster hineinmalen und mit dem Zuckerdekor dekorieren. Trocknen lassen.

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Mini- Guglhupf nach Oma Magdas Rezept

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Zugegeben, meine Oma macht zwar keinen Mini- Guglhupf, aber dafür den besten Kastenkuchen. Und da mein Olli und ich keinen ganzen Kuchen verschlingen wollen, habe ich das Rezept einfach minimiert und kleine Guglhupfe draus gemacht. Meine Oma singt schon sein Jahrzehnten im Chor und backt jedes Jahr zu ihrem Geburtstag für die ganze Truppe ihren berühmten Kuchen: „Keks angielski“. Ok, das ist die polnische Bezeichnung dafür, übersetzt: „Englischer Keks“. Warum gerade „Keks“ verstehe ich zwar selber nicht, aber was soll´s. Gespickt mit Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten ist er das Highlight ihres Geburtstages. Und da ist sie auch super stolz drauf, so stolz, dass ich ihr diesen Beitrag widme und ihr eine Freude mache, dass ich ihren Lieblings- Kuchen nachbacke. Ein Gedicht, sage ich euch! Super saftig und überaus schmackhaft.  Rezept für einen Kastenkuchen: (Ich: 1/5 des Rezepts für die Hupfe)

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  • 250 gr Butter
  • 250 gr Puderzucker
  • 250 gr Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 5 Eier
  • Prise Salz
  • 1 EL hochprozentigen Alkohol
  • 1 Tasse voll mit Nüssen, Rosinen, getrockneten Früchten nach Wahl (Ich: nur Walnüsse)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Backofen auf 180 Grad vorheizen, Form mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen (zum leichteren Lösen). Als erstes trennt ihr die Eier. Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, zur Seite stellen. Butter schaumig schlagen, Puderzucker hinzufügen und weiter mixen. Dann Eigelb für Eigelb dazu mixen, bis der Teig eine feine Konsistenz erlangt. Mehl und Backpulver dazu sieben, Alkohol und Nüsse, Rosinen etc. beifügen und miteinander vermischen. Zum Schluss das Eiweß vorsichtig unterheben. In die Form füllen und zunächst für ca. 30 min backen. Aus dem Ofen nehmen und oben der Länge nach einschneiden. Für weitere 20 – 30 min backen, so lange, bis das Stäbchen bei der Probe sauber herauskommt. (Backzeit für die Guglhupfe bei mir: 20 min.) Kommt immer auf die Größe drauf an, also Augen auf beim Backen, nicht, dass sie zu trocken werden. Mit Puderzucker verzieren und servieren. Ein hoch auf meine liebste Oma Magda :-*

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DIY – Karnevals- Kopfbekleidung: Königin und König

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Bald ist es wieder so weit. Dann feiern die Jecken ausgelassen… Voller Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude. Auf den Umzügen in der Karnevalszeit sieht man Prinzessinnen, Piraten, Clowns und Cowboys. Jeder darf sein, was er sein will.
Einmal im Jahr…

Euch fehlt noch die passende Idee für das Karnevalskostüm? Also für den Kopfschmuck kann ich schon mal sorgen: Ihr benötigt lediglich etwas Pappe, Goldfolie, Draht, Pailletten, Schleifen und viel Geduld… 😉

Als Anregung noch ein paar mehr Fotos:

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Die Damenkrone wird zunächst wie die Herrenkrone ausgeschnitten, die Enden werden dann einfach nach Innen gebogen und zusammen gedrahtet. Somit entsteht die schöne Wölbung. Dann beliebig mit den Schleifen überkleben.

Jetzt dürft ihr euren persönlichen König und Königin krönen…Wenigstens für einen Tag 😉

Möhren- Mango- Kokos- Curry- Süppchen mit Hähnchenspieß

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Die Winterzeit schreit doch gerade zu nach einem Süppchen… Sie wärmen und verwöhnen uns, sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und stärken das Immunsystem. Mit einer Fleischbeilage können die zudem auch noch satt machen 😉

Das pürierte Süppchen ist sowohl als kleine Vorspeise, mit der entsprechenden Beilage aber auch als leckere Hauptspeise geeignet. Viele scheuen den zeitlichen Aufwand, dabei ist die Vorbereitungszeit doch sehr gering. Lediglich das Schnippeln des Gemüses nimmt etwas Zeit in Anspruch. Also los an die Messer und ran an das Süppchen 🙂

Auf die Einkaufsliste gehören:

  • 750 gr Möhren
  • 3 EL Öl
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 1 Mango
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Currypulver
  • Salz und Pfeffer

Für den Spieß:

  • Hähnchenbrust
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Currypulver
  • Salz und Pfeffer
  • Schwarzen und weissen Sesam
  • Cocktailtomaten
  • Basilikumblätter
  • Holzspieße
  • evtl. Kürbiskernöl

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Möhren schälen, klein schneiden und in einem großen Topf in dem Öl anbraten. Dann die Brühe hinzugeben und so lange köcheln lassen, bis die Möhren etwas weicher geworden sind, ca. 20 min. Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, die Mango schälen, dann auch klein schneiden und zusammen im Topf mitkochen.

In der Zwischenzeit das Hähnchenfleisch säubern und schneiden, und zusammen mit dem Öl, dem Currypulver, dem Sesam und Salz und Pfeffer vermischen. Einige Zeit ziehen lassen.

Nun kommt der Stabmixer zum Einsatz, alles fein pürieren, bis die Suppe eine samtige Konsistenz erlangt hat. Zum Schluss die Kokosmilch und das Currypulver unterrühren und mit Salz und Pfeffer verfeinern.

Fleisch wie es ist in der vorgeheizten Pfanne scharf anbraten, bis es durch ist. Nun nach Belieben mit den Cocktailtomaten und Basilikumblättern aufspießen.

Suppe eingiessen, mit etwas Kürbiskernöl garnieren, Spieß dazu reichen…

Geniessen und Erwärmen lassen. 🙂

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Chocolate Chip Walnut Cookies

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Die in Amerika bekannten Kekse wurden erstmals 1930 hergestellt, als in den Teig der Bäckerin versehentlich Schokoladenstückchen fielen… Um den Teig nicht entsorgen zu müssen, wurden sie einfach mitgebacken und so entstanden die berühmten Chocolate Chip Cookies, die heute nicht mehr wegzudenken sind…

Und da Walnüsse definitiv einer meiner Lieblingsnüsse sind, werden sie einfach dazu gemogelt 😉 Und schon entsteht eine neue Variante…

Hier kann keiner behaupten: „Ich kann nicht backen!“ In 10 Minuten ist der Teig für die Cookies vorbereitet und nach weiteren 10 Minuten fertig gebacken. Also ran an die Kekse!

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Zutaten:

  • 175 gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 gr zerlassene Butter
  • 120 gr Zucker
  • 5 Tropfen Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 125 gr Zartbitterschokolade
  • 1 große Hand voll Walnüsse
  • 2 – 3 EL Zucker
  • 1 gr TL Butter

Backofen auf 190 Grad vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

In eine große Schüssel Mehl und Backpulver durchsieben, Butter, Zucker, Vanillearoma und Ei dazugeben und alles zu einer einheitlichen Masse verarbeiten.

Schokolade grob hacken.

Zucker in einer Pfanne so lange erhitzen, bis er sich verflüssigt. Walnüsse und Butter dazugeben und karamellisieren lassen. Kurz abkühlen lassen und ebenfalls grob hacken. Beide Komponenten zum Teig geben und miteinander vermischen.

Mit großen Abständen den zu Kugeln geformten Teig auf dem Backblech verteilen und 10 – 12 min. backen. Der Teig zerfliesst von alleine.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Am besten schmecken sie noch etwas warm, richtig schön „soft“ und „chewy“ 🙂

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Ein leichtes Winterdessert

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Nach den ganzen schweren Speisen und den zahlreichen Plätzchen und Kuchen im Dezember darf es im Nachhinein mal etwas „Leichtes“ sein…

Auch wer sich dieses Jahr wieder den Vorsatz „Gute Figur“ gesetzt hat, darf zwischendurch auch mal etwas Süsseres naschen. Schliesslich brauchen wir die kleinen Sünden hin und wieder, denn ohne Sie bekommen wir Entzugserscheinungen. 😉 Wer sich nicht auch mal etwas gönnt, der hält garantiert nicht lange durch… Der Heisshunger kommt sonst sehr schnell und der gute Vorsatz ist wieder hin… Man soll ja nicht auf alles verzichten… Und wollen wir ja auch alle gar nicht…

Die Zutatenliste für ein kleines Dessert: (4 Personen)

  • 250 gr griechischer Joghurt
  • 2 EL Puderzucker
  • 8 – 10 Mürbeteigkekse (z.B. Linzerteig) oder einfach Butterkekse
  • 2 Orangen
  • 20 Walnusshälften
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Butter
  • In Alkohol eingelegte Kirschen

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Joghurt mit dem Puderzucker vermischen und die erste Schicht damit bilden. Ca. 1 EL.

Die Orangen filitieren und ca. 5 Stück an die Glasränder drücken.

Kekse fein zerhacken und die erste Schicht vollständig damit bedecken.

Nun die restliche Joghurtmasse auf die Gläser verteilen und erneut mit den zerhackten Keksen bedecken.

Zucker in einer Pfanne verteilen und warten, bis der Zucker sich verflüssigt. Sofort die Walnusshälften hinein werfen, den Löffel Butter hinzufügen und alles sorgfältig miteinander vermischen.

Mit den karamellisierten Walnusshälften und den Kirschen dekorieren und ran an´s Schlemmen 😛

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Happy New Year und ein paar Berliner aus Papa´s Hand…

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Und wieder ist ein Jahr vorbei… Dieses Mal wirklich sehr schnell… Man weiss gar nicht, wo die Zeit geblieben ist.

Wie jedes Jahr zum Jahresende finden die Berliner den Weg zu uns. In vielen Familien gehören sie mittlerweile fest zum letzten Tag des Jahres dazu. Passend zu Mitternacht werden sie dann aufgetischt, schliesslich braucht man ja weiterhin eine gute Grundlage, um dem Rausch nicht völlig zu verfallen…;)

Papa´s Berliner bekommen traditionell eine Pflaumenmus- Füllung, manchmal getoppt mit gezuckerten Rosenblättern. Ein Spaßberliner darf wie immer auch nicht fehlen, dieses Mal mit einer „leichten“ Chilifüllung. Da heisst es nur noch abwarten, wer diesen Berliner erwischt und auf das blöde Gesicht freuen… 😛

Was ihr für ca. 40 Berliner benötigt:

  • 1 kg Mehl (Typ 550)
  • 2 Würfel frische Hefe
  • 150 gr Zucker
  • 500 ml Milch
  • 7 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 100 gr Butter
  • 4 cl hochprozentigen Alkohol
  • ca. 1,5 l Sonnenblumenöl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Milch auf Körpertemperatur erwärmen. In einem großen Topf ca. 200 gr Mehl, 350 ml Milch, 1 EL Zucker miteinander vermischen, dann die Hefe einbröseln lassen. Mit den Händen zu einer glatten Masse verkneten und ca. 15 min. ruhen lassen.

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Butter erhitzen und leicht anbräunen, abkühlen lassen.

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Alle Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Restliches Mehl über die Hefemasse sieben, Eiergemisch drüber giessen, Prise Salz und Restmilch hinzufügen und mit der Hand verarbeiten, bis der Teig nicht mehr an ihr klebt. Zum Schluss Butter und den Alkohol einarbeiten, mit einem Geschirrhandtuch abdecken und für weitere 30 min gehen lassen.

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Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig ausrollen:

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Mit einem Glas Kreise ausstechen:

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Jeweils zwischen 2 Kreisen ca. 1 TL Pflaumenmus verteilen und die Ränder sehr gut zusammen drücken.

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Sonnenblumenöl erhitzen und von jeder Seite ca. 3 min „anfrittieren“.

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Mit Puderzucker bestäuben:

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Jetzt nur noch darauf warten, wer den Spaßberliner erwischt 😛

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Euch allen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2015!

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Hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht und hattet einen tollen Abend. Liebe Grüße!