Motivtorte für kleine und große Jungs: Eisenbahntorte

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Zeit, wieder kreativ zu werden… Wenn ich in letzter Zeit schon nicht zu oft zum Backen komme, dann soll es wenigstens was Aufwendiges werden… 😉

Und da kommt der Geburtstag des Sohnes meiner Cousine genau richtig… Ich kann mich wieder austoben und „basteln“…

Sein Lieblingsthema zur Zeit? Alles, was mit Zügen zu tun hat… Gesagt, getan…

Da auf dem Geburtstagstisch eh schon wieder viel zu viele Kuchen und Torten stehen werden, ist diese Torte ganz einfach gehalten, jedenfalls das Innenleben. Biskuitböden, gefüllt mit einer Aprikosen- Mascarpone- Creme und frischen Blaubeeren, mit Ganache bestrichen und dann mit Fondant umhüllt…

Seht selbst, hier ein paar Fotos:

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Wie macht der Zug??? Noob- Noob… 🙂

Happy Birthday, mein kleiner Schatz Liron :-*

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Himbeer- Mascarpone- Törtchen

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Zunächst einmal wünsche ich Euch frohe Ostern 🙂

Habe heute zwar kein für Ostern typisches Gebäck mitgebracht, aber hübsch ansehen lässt es sich trotzdem… (finde ich jedenfalls 😛 ) Wer etwas Übung hat, für den ist dieses Törtchen keine Herausforderung. Ein Geschenk für diejenigen in eurer Familie, die kleine Naschkatzen sind und weiße Schokolade mögen… Zudem auch noch ein Hingucker auf dem Ostertisch.

Trotz der Mascarpone- Creme, wirkt das Törtchen durch die Himbeeren sehr frisch. Himbeeren und weiße Schokolade sind eh eine gute Kombination…

Entdeckt habe ich das Rezept in der neuen „Sweet Dreams“ und es nur ganz leicht abgewandelt…

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Zutatenliste:

Biskuit- Boden:

  • 4 Eier
  • 100 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 120 gr Mehl

Für die Mascarpone- Creme:

  • 350 gr weiße Kuvertüre
  • 200 gr Sahne
  • 400 gr Mascarpone
  • 200 gr frische Himbeeren
  • weiße Schokospäne

Außerdem:

  • 10 EL Saft zum Befeuchten des Biskuits (Ich: Maracuja)
  • 4 – 6 EL Himbeer- Marmelade (Ohne Kerne, z.B. von Darbo)

Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine runde Backform (20 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz schaumig und fest aufschlagen. Zur Seite stellen. Eigelbe zusammen mit dem Wasser, dem Zucker und dem Vanillezucker ebenfalls schaumig schlagen, dann das Eiweiß vorsichtig unter die Masse heben. Mehl hineinsieben und unterziehen. Die Masse in die Form füllen und 25 min. backen.

Für die Creme kocht ihr die Sahne auf und gebt die fein gehackte Kuvertüre dazu. Unter ständigem Mischen zum Schmelzen bringen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Mascarpone aufschlagen und die weiße Masse einarbeiten. Für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Den Boden waagerecht aufschneiden. Beide Böden mit Saft befeuchten und der Marmelade beschmieren. Die Mascarpone- Creme teilen (ca. 2 – 3 EL übrig lassen) und den ersten Boden damit bestreichen. (Am besten funktioniert das ganze in einem Tortenring) Den zweiten Boden drauf setzen (mit der Marmeladenseite nach Innen) und die restliche Creme darauf verteilen. Am besten noch einmal kalt stellen.

Mit der restlichen Creme bestreicht ihr die Seiten. Zum Schluss mit Himbeeren und den Schokospänen verzieren.

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Pralinen nach Mozart- Kugeln- Art

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Schon lange lagen Schokoladenhohlkörper in meinem Schrank. Wie so oft bestellt man viel zu viele Sachen und findet dafür erstmal keine Verwendung, obwohl man es sich so fest vorgenommen hat. Und bevor irgendwann das Haltbarkeitsdatum ablaufen sollte, mache ich doch einfach zum vierten Advent ein paar kleine Pralinen.

Hmm.. Was kann man denn aus Nougat, Marzipan und Pistazien feines zaubern? Erinnert einen doch an die guten alten Mozartkugeln 🙂 Dann versuche ich mich doch mal dran.

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Zutaten:

  • 63 Vollmilchschokoladenhohlkörper
  • 150 gr Nougat
  • 75 gr Sahne
  • 150 gr Marzipan
  • 100 ml Sahne
  • eine Packung Pistazien
  • 200 gr Vollmilchkuvertüre

Nougat und 75 gr Sahne über einem Wasserbad schmelzen und in einen Einwegspritzbeutel füllen. Die Hohlkörper zur Hälfte damit befüllen.

Pistazien aus den Hüllen befreien und etwa 32 Pistazien teilen. Jeweils eine Hälfte in die Nougatmasse drücken. Restliche Pistazien fein zerkleinern/ zerhacken.

100 gr Sahne über einem Wasserbad heiss werden lassen, Marzipan klein schneiden und unter die Sahne mischen, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Auch diese Masse in einen Einwegspritzbeutel füllen und die Hohlkörper ausfüllen. Einen Rand zum Verschliessen frei lassen.

Etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Vollmilchkuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen und die Pralinen damit verschliessen. Erneut auskühlen lassen.

Den Rest der Kuvertüre für die Verzierung benutzen. Jeweils einen Löffel davon auf den Handflächen verteilen und die Pralinen darin rollen. In die zerhackten Pistazien setzen und fein ummanteln. Abkühlen und schmecken lassen. 🙂

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Schokoladiger geht´s fast nicht: Ganache- Kuchen pur…

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Dieses Rezept stand schon lange auf meiner To- Do- Liste… In einem Blog entdeckt und sofort abgespeichert.
Und da ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, musste ich diesen Ganache- Kuchen unbedingt dieses Wochenende backen…
Ein Wochenende, dass uns über 30 Grad beschehrt und eher nach: „Eisssssssssssssssssssss“ oder „Wassermeloooooone“ schreit…
Aber was soll´s… Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann wird es auch vollzogen 😉
Wie in meinem letzten Beitrag schon erwähnt: „Schokolade geht doch immer…“ 😛

Darf nur nicht zu lange „draussen“ stehen… So schnell es geht im Kühlschrank kühlen, sonst hätte ich die Befürchtung, dass er schmilzt…

Was brauche ich?

Für den Teig und somit für die unterste Schicht:

2 Eier
130 gr Zucker
130 gr Butter
75 gr weiße Schoki
60 gr Mehl

Für die mittlere Schicht:

200 gr Zartbitter- Schoki
200 gr Schlagsahne

Für die oberste Schicht:

200 gr weiße Schoki
100 gr Schlagsahne

Zunächst den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform einfetten.
Um den Teig herzustellen, schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig und lasst in der Zwischenzeit die Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad langsam schmelzen.
Sobald die Eier und der Zucker eine fluffige Masse ergeben, lasst ihr die Schoko- Butter- Masse einfliessen und mixt alles noch einmal schön auf. Das Mehl dazu sieben und alles gut vermischen.
Die fertige Masse in die Springform füllen und ca. 20 min. backen.
Zum Auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Nun hackt ihr die Zartbitter- und die weiße Schokolade getrennt voneinander klein und verteilt diese in 2 Schüsseln.

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Erst machen wir die mittlere Schicht:
200 gr Schlagsahne aufkochen lassen und über die Zartbitter- Schoki gießen. So lange rühren, bis die Schokolade flüssig geworden ist.
Das Ganze könnt ihr mit dem Mixer noch einmal aufschlagen, so dass es luftiger wird.
Kuchenteig aus dem Kühlschrank nehmen und die Schoko- Sahne darüber verteilen.
Zurück in den Kühlschrank und mindestens eine Stunde kalt stellen, bis die Masse fest geworden ist, ansonsten vermischt sich alles…

Für die letzte Schicht erneut 100 gr Schlagsahne aufkochen und über die weiße Schokolade gießen. Gleicher Vorgang wie zuvor.
Vorsichtig auf der dunklen Masse verteilen und am besten über Nacht kalt stellen.

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Wenn ihr den Kuchen anschneiden wollt, das Messer am besten in heißes Wasser eintauchen, dann bleibt die Masse nicht so sehr kleben.

Wer Schokolade mag, wird diesen Kuchen ganz bestimmt lieben…
Um mal Frank Rosin zu zitieren: „Gaumensex“ 😉